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Offene Fläche bei Spaltsieben verstehen

Die offene Fläche ist der Prozentsatz einer Sieboberfläche, der für den Durchfluss zur Verfügung steht. Sie bestimmt die Durchsatzkapazität, den Druckverlust und die Siebdimensionierung. So wird sie berechnet und warum sie wichtig ist.

Die offene Fläche ist der Prozentsatz einer Sieboberfläche, der für den Durchfluss zur Verfügung steht. Sie bestimmt die Durchsatzkapazität, den Druckverlust und die Anlagendimensionierung. Die Formel: Offene Fläche (%) = Schlitzweite / (Schlitzweite + Drahtbreite) x 100. Beispiel: Eine Oberfläche mit 0,50 mm Schlitzen und 1,50 mm Drahtbreite hat 25%. Ändern Sie den Draht auf 1,00 mm und das Verhältnis steigt auf 33%. Diese 8-Punkt-Erhöhung bedeutet 33% mehr Durchfluss pro Quadratmeter, was sich direkt in kleinere Anlagen oder höheren Durchsatz übersetzt. Spaltsiebe erreichen 15-65% und übertreffen damit konsequent Lochblech (20-35%) bei gleicher Trenngrösse. V-Draht nimmt weniger Oberflächenbreite relativ zur Schlitzöffnung ein als das Vollmaterial zwischen runden Löchern. Höhere Werte liefern drei praktische Vorteile: mehr Durchflusskapazität pro Flächeneinheit (kleinere Anlagen für die gleiche Aufgabe), geringerer Druckverlust (weniger Energie zum Durchdrücken der Flüssigkeit) und reduzierte Annäherungsgeschwindigkeit (weniger Turbulenz, weniger Verschleiss, bessere Trenngenauigkeit). Beim Vergleich von Optionen immer bei gleicher Schlitzweite vergleichen. Ein Paneel mit 40% bei 0,5 mm Schlitzen liefert den doppelten Durchfluss eines Paneels mit 20% bei gleicher Trennung. Der Kostenunterschied zwischen beiden ist weitaus geringer als die Kosten der Verdoppelung der Siebfläche.